Botschaft An FFWPU

20.01.2015

Lieber Sohn

Was ist der Unterschied zwischen dir und den Wahren Eltern? Äusserlich gesehen besteht kein Unterschied. Sie wurden gezeugt und geboren wie alle meine Kinder. Sie essen, trinken und schlafen wie alle anderen auch. Du hattest das Privileg, ein paar Monate mit ihnen verbringen zu dürfen und sie in ihrem Alltag zu erleben. Du und die Geschwister von IIPC durften mit ihnen einkaufen gehen.

Was war anders im Leben der Wahren Eltern, im Vergleich zu all meinen anderen Kindern? Der Unterschied ist in der Tiefe ihres Herzens, welche sie erreicht haben, dank ihrer dauerhaften Beziehung zu mir.

Sie haben euch (die Geschwister von IIPC) stets mit einem Lächeln empfangen und euch wie Prinzen und Prinzessinnen behandelt. Du hast dein Lieblingslied (Santa Lucia) für sie gesungen. Sie boten euch köstliches Essen an und liessen euch an sehr vertrauten Momenten teilhaben.

In New York machtest du dir Sorgen, dass du nicht genug Geld haben würdest für deinen Aufenthalt dort und anschliessend in Korea. Habe ich es dir je an etwas fehlen lassen? Niemand übertrifft meine Grosszügigkeit. Wann immer du Geld brauchtest, erhieltest du genug davon. Stimmt das nicht? Hast du je das Gefühl gehabt, dass die Wahren Eltern andere kritisiert haben? Nie!

Zu der Zeit gab es verschiedene schwierige Situationen und dennoch hat Vater nie Kritik geübt. Im Grunde wollte er sich überhaupt nicht einmischen. Aber immer wenn Mitglieder Fehler machten, übernahm er Verantwortung dafür, genauso als hätte er selbst den Fehler begangen. Das ist wahre Liebe, die er von mir gelernt hat.

Du und deine Geschwister der Vereinigungskirche seid den Wahren Eltern nachgefolgt. Was habt ihr von ihnen gelernt? Wie es in Korea Brauch ist, macht ihr viele Verbeugungen. Aber respektiert ihr sie auch wirklich? Ihr ehrt sie mit Worten und Gesten, aber seid ihr euch überhaupt bewusst, was ihr von Ihnen gelernt habt und warum ich sie gesandt habe?

Die Hauptgründe waren, um euch den Weg zu zeigen, um wieder an meine Blutslinie angeschlossen zu werden und um dieselbe Tiefe des Herzens und der Hingabe zu erreichen, wie es die Wahren Eltern praktizierten in Ihrem Leben.
Könnt ihr das erreichen? Ich sage euch, wenn ihr es mit derselben Hingabe versucht wie sie, dann könnt ihr sogar noch mehr erreichen als sie. Die Möglichkeit steht euch offen.

Hört aber auf damit, euch zu beklagen und über andere zu reden. Sprecht nicht einmal schlecht über jene, die scheinen kriminell zu sein. Denn ist es euer Verdienst, in einer privilegierten Nation geboren und ausgebildet worden zu sein? Nein, es ist das Resultat der Opfer, welche eure Vorahnen gebracht haben. Glaubt ihr, ich habe diese Nationen finanziell gesegnet, nur damit sie egoistisch werden und denken, dass sie auf all den Reichtum ein Anrecht haben? Statt mit den Glücklosen und Armen zu teilen, werfen die Menschen lieber Essen weg und lassen andere hungern.

Alle Menschen sind meine Kinder. Sie wurden von mir erschaffen. Ihr seid Brüder und Schwestern. Es gibt keinen Unterschied zwischen euch in Hautfarbe, Ethnie oder Nation.

Religionen gegenüber seid ihr oft voreingenommen. Wie könnt ihr euch „Unificationists“ nennen und gleichzeitig die Botschaft Christi nicht leben? Ihr schaut mit Entsetzen zum Nahen Osten und dem, was dort passiert. Habt ihr all die Kriege vergessen, welche eure Vorahnen in meinem Namen noch bis vor wenigen Jahren führten?

Ihr kennt die Botschaft Jesu. Ihr habt Sun Myung Moon persönlich getroffen und nun will ich, dass ihr Friedensboten werdet und zwar nicht eines egoistischen, sondern eines altruistischen Friedens. Werdet nicht Boten einer Religion, sondern meine Boten, Boten Gottes. Sprecht von mir. Sagt allen, dass sie meine Kinder sind und dass ich mich darauf freue, sie zu treffen. Helft ihnen, ihre Herzen zu öffnen. Mein Reich beginnt in ihrer Seele. Wann immer ihr jemandem Gutes tut, der es scheinbar nicht wirklich verdient hat, dann fühle ich, als hättet ihr es direkt für mich getan.

Mein Sohn, sag dies allen weiter und praktiziere es auch selbst. Wenn du das Gegenteil tust von dem, was du die andern lehrst, dann werden unsere Träume von einer besseren Welt immer nur Träume bleiben. Falls dies geschehen würde, müsste ich leider jemand andern für diese Aufgabe suchen.

In der Familienföderation sprecht ihr oft über die Liebe, aber es gibt keine Liebe ohne Gerechtigkeit. Ihr sprecht über eine universelle Familie. Aber wie könnt ihr dieses Ideal je verwirklichen, wenn ihr nicht einmal die Ressentiments gegen euren Nächsten überwinden könnt?

Sei tapfer und mach weiter. Ich bin und werde immer bei dir sein. Sich um 7 Milliarden Menschen zu kümmern ist kein Kinderspiel. Ich brauche dich und dein Durchhaltevermögen.